Die aktuelle Schullaufbahn
Wir nähern uns langsam, aber stetig, mit vielen Hindernissen und Rückschlägen, zumindest einer Idee wie es mit der Schullaufbahn unseres Sohnes weitergehen KÖNNTE… Ein gescheiterter Versuch war eine Probewoche in einem Internat in Braunschweig.
Das war im Februar. Zu unserer Überraschung hat sich unser Sohn darauf eingelassen!
Trotzdem waren wir bis zur letzten Sekunde angespannt, ob er mit uns überhaupt an dem entscheidendem Tag dorthin fährt. Es klappte, er kam mit und blieb dort. Jedoch bereits am 2. Abend ein Anruf von ihm, dass es ihm dort nicht gut gehen würde. Am 3. Abend musste ich ihn dann abholen. Er hatte den Tag über derart Magenprobleme bekommen, dass er den ganzen Tag im Bett liegen musste. Internat scheint also auch keine gute Idee zu sein!
Also, erst einmal weiterhin Hausunterricht. Das klappt nach wie vor gut, so dass wir kurz, blauäugig wie wir sind, daran dachten, ihn über eine Fernschule (die auch Kinder im Ausland beschult) unterrichten zu lassen.
Das wird aber in Deutschland nicht so gerne gesehen!
Wir kennen inzwischen alle Formen der Beschulung, jede Privatschule im Umkreis von 100 Kilometern,
unter anderem auch alternative Schulformen…
Man fühlt sich die meiste Zeit schon ziemlich alleine gelassen. Wie soll man jemanden in eine Klasse mit 30 Schülern integrieren, dessen Hauptproblem es ist, ungern unter Menschen zu sein.
Zum Teil wird einem von unterschiedlichen Stellen der Eindruck vermittelt, man würde es nicht genug wollen. Man muss sich anhören, dass man sich halt mal bei dem Kind „durchsetzen“ müsste, dass man sich nicht „auf der Nase herumtanzen lassen“ soll. All diese Leute haben meiner Meinung nach nicht die geringste Ahnung, wovon sie sprechen und wieviel Kraft der tägliche Balance-Akt für den Betroffenen und die Familie kostet!
Kommentar schreiben