Gespeichert unter: Schule, typisch, untypisch | Schlagworte: as, asperger syndrom, Schule
Wie ja bereits erwähnt sind wir zur Zeit intensivst bemüht eine Schule bzw. Schulform zu finden, in der sich unser Sohn wohl fühlt. Das gestaltet sich nicht gerade einfach und ich glaube alle die ein Kind mit AS haben, wissen wovon ich rede… Also, haben wir unseren Sohn gestern mit viel Mühe ein Gespräch zum Thema „Schule“ abgerungen. Mit festem Zeitrahmen „Wie lange muss ich denn mit euch reden?“, vielen Blicken auf die Uhr und scheinbar größter Anstrengung seinerseits. Als dann Fragen von uns über seine Befindlichkeit kamen, glitt er vom Stuhl und man konnte ihm deutlich anmerken, dass er keine Ahnung hatte, was wir von ihm wollten. Das Reden über Gefühle „wie geht es dir? was willst du? was kannst du? usw.“ haben ihn ganz sichtlich überfordert und auch genervt. Also haben wir uns bemüht konkreter zu werden, mit mäßigem Erfolg.Insgesamt haben wir uns aber alle ganz tapfer gehalten, …wenn auch nicht mehr dabei herauskam, als das er gerne auf einem Gymnasium bleiben würde. Für diese Information haben wir fast eine Stunde gebraucht
Unser Sohn war sichtlich erleichtert, als diese ganze „Gefühlsduselei“ vorbei war und er sich endlich mit einem Buch in seinem Zimmer zurück ziehen konnte. Vereinbart wurde ein weiteres Gespräch am nächsten Wochenende. Ich werde berichten!
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